Siquijor Island

Siquijor Island

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Ich glaube diese Insel hat eigentlich viel mehr zu bieten, als ich an diesem einen Tag gesehen habe. Es ging sich leider nur ein Tagesausflug dort hin aus, aber die paar Stunden haben definitiv gereicht, um mir ein Bild von dieser wunderschönen, aber doch mystischen Insel zu machen. Siquijor Island eilt ein Ruf voraus, nämlich der als “Witch Island”, Hexeninsel. Es wird viel von Heilern und Vodoo erzählt. So ganz bewusst war mir also nicht, was mich auf dieser Insel alles erwarten würde. 

 


Der Ausflug

Wir übernachteten in Dumaguete und nahmen das allererste Boot um 5:45 Uhr in Richtung Siquijor Pier. Ein Ticket kostet 130PHP, dazu kommen dann noch 15PHP Terminal Fee. Das Moped für den ganzen Tag kostet 350PHP. Da alle Mopeds am Siquijor Pier bereits reserviert waren, mussten wir uns eines von einem kleinen Verleih in einem kleinen Dorf ausleihen.

Uns wurde vor Ort aber leider gesagt, dass alle Mopeds bereits reserviert wären. Wir nahmen als ein Tricyle nach San Jose, der nächstgelegenen Stadt. Der Tricycle-Fahrer war so nett und fand uns auf dem Weg nach San Jose einen kleinen Moped-Verleih. Er stieg auf das erste Moped, das er sah, machte sogar eine Probefahrt und füllte den Tank auf. Das war die erste Begegnung mit einem Filipino, die mir sonderbar erschien, weil er einfach so wahnsinnig freundlich war. Er bot uns sogar an, uns von dort wieder abzuholen. Der perfekte Start in einen neuen Tag.


Sightseeing

Ein absolutes Muss für Sightseeing auf Siquijor Island ist Cambugahay Falls. Kennt ihr auch dieses wahnsinnig tolle Gefühl, wenn ihr an einen Ort reist von dem ihr nicht wirklich viel im Internet recherchiert habt, aber wenn ihr dann dort seid, seid ihr völlig hin und weg? Dieses Gefühl hatte ich bei den Cambugahay Falls. Wir haben uns zwar mit dem Moped öfter verfahren bis wir endlich angekommen sind, aber das lange Suchen hat sich definitiv gelohnt. (Es sind nicht wirklich Straßenschilder aufgehängt, die zeigen, wo sich die Hauptsehenswürdigkeiten befinden.) Nachdem wir also das Moped abstellt hatten, folgten wir den Stufen hinunter zu den Wasserfällen. Zuerst sieht man gar nichts bis auf das Grün der vielen Bäume und hört hier und da wie plötzlich jemand in das Wasser springt. Erst auf halbem Weg erscheint einem ein blauer Fleck mitten aus dem Nichts. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass Siquijor Island ein kleines Paradies ist. Wir waren unter den ersten, die an den Wasserfällen angekommen waren und konnten diesen Ort somit in Ruhe genießen. Nach ca. 30min waren dann die ersten chinesischen Reisegruppen dort und haben den Platz regelrecht eingenommen. Die Gruppen bleiben aber nicht länger als 15-30min. Es gibt sogar freiwillige Lifeguards vor Ort, da die meisten Chinesen und andere Touristen Nichtschwimmer sind und sich trotzdem ins Wasser schmeißen. Die Lifeguards passen aber auch auf die persönlichen Gegenstände auf, weil schon viele Diebstähle gemeldet wurden.

Auch Saladoong Beach muss man gesehen haben. Nicht nur Touristen sondern auch viele Filippinos sind auf diesem Plätzchen vorzufinden. Um auf Saladoong Beach zu kommen, muss man ca. 70PHP Eintritt zahlen (20PHP fürs Moped und 25PHP pro Person). Für die wagemutigen unter euch gibt es dort zwei Plattformen, von denen man ins Wasser springen kann.

Ich verlinke euch hier auch wieder ein Video von Christian Leblanc. Falls ihr meinen vorigen Post über Oslob, indem ich seinen Youtube Kanal für Philippinen Reisen weiterempfehle, nicht gelesen habt: Ich habe viele seiner Videos als sehr hilfreich und informatif gefunden und verlinke hier und da ein paar seiner Videos, die ihr auch zu Rate ziehen könnt.

 

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Meine Travel Stories von Siquijor Island

Im Nachhinein betrachtet hatte ich die schönsten Begegnungen mit Fremden auf dieser Insel. Die Einwohner sind hilfsbereit, freundlich und meinen es auch wirklich so. Verglichen mit uns Europäern sind sie viel offener. Bei der ersten Begegnung wusste ich gar nicht, warum ich so verblüfft war. Jetzt, wo ich so darüber nachdenke, fällt mir auf, dass es die Menschen auf der Insel waren, die einen Großteil dazu beigetragen haben, dass ich diese Insel und meine Erlebnisse nie vergessen werde:

Von dem Tricycle Fahrer, der uns bei der Suche nach einem Moped Verleih half, habe ich euch vorher schon erzählt. Wir hatten kein wirkliches Ziel auf unserer Moped Fahrt und wollten einfach schöne Strände finden. Manche Wege sind noch nicht gut ausgebaut und deswegen leidet das Moped etwas unter der Fahrt. Nach nicht einmal einer Stunde Fahrt fragten wir ein paar Filippinos nach den Cambugahay Falls und dem schnellsten Weg dort hin. Ein Filippino zeigte öfter auf unseren Hinterreifen, wir bemerkten doch in dieser Situation nicht wirklich, was er uns damit sagen wollte – in der Mittagssonne, als wir mitten im Nirgendwo unterwegs waren, wussten wir dann was er damit meinte. Wir hatten einen Batschn… Zum Glück habe ich einen Kilometer zuvor ein Haus mit unendlich vielen Mopedteilen gesehen, wo wir unser Moped also den Berg wieder hinauf schoben und bei dem Haus um Hilfe baten. Der Mann machte sich sofort ans Werk, ging für 10min weg und kam mit einem neuen Schlauch zurück. Als er mit seiner Arbeit fertig war, fragten wir ihn wie viel er denn gerne hätte, worauf hin er antwortete: “Was ihr wollt.” Jeder andere hätte uns (und diese Erfahrung musste ich leider ein paar Tage danach machen) komplett abgezockt. Wir gaben ihm sogar ein wenig mehr als wir für nötig gehalten hätten, einfach weil wir seine Geste als so freundlich empfunden haben.

Die nächste sonderbare Begegnung waren zwei junge Männer, die bei uns vorbeifuhren und uns anstarrten, als wir im Schatten die Karte der Insel herausnahmen, um darauf einen Blick zu werfen. Wir waren wieder einmal etwas vom Weg abgekommen. Keine 5min später, waren die zwei umgekehrt, um uns zu fragen: “Hey! Are you guys lost or something? Do you need help?”

Ich weiß, man soll nicht mit fremden Menschen sprechen und vorsichtig sein. Aber ich glaube heutzutage werden wir so sehr von schlechten Ereignissen beeinflusst, dass wir sehr zurückhaltend sind und fremden Menschen selten vertrauen. Diese Begegnungen waren in der Hinsicht so einzigartig, weil ich über die Freundlichkeit dieser Menschen so erstaunt war. In meinem ganzen Leben habe ich noch nie so viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft erlebt, wie an diesem Tag. Das ist ein Grund, warum ich Reisen liebe – Wir können viel von anderen Menschen lernen.

[:en]

I think this island has much more to offer than I’ve actually seen on my daytrip. I only had a few hours to visit the main “sights” on Siquijor Island, but it was enough to convince me that this island is a little paradise. Amongst Filipinos, Siquijor Island is known as a mystic island, that is sometimes also referred to as “Witch Island”. Before I went there, I had heard that there were healers and people who practice voodoo. So, I didn’t exactly know what to expect of the island and its inhabitants.

 


How to get there and around

We found a cheap accomodatin Dumaguete from where we started our daytrip to Siquijor Island. We took the first boat at 5.45 a.m. to Siquijor Pier. A one-way ticket costs 130PHP per person, then you’ll have to pay 15PHP extra as a terminal fee. We wanted to rent a scooter at the pier, but all scooters were already reserved. Fortunately, our tricycle driver, who wanted to bring us to San Jose, saw a house with rental opportunities for scooters on our way. He stopped, asked for the price, took the first scooter he saw and did a test drive. He asked if we were okay with renting a scooter for 350PHP from that place. Then he filled the empty tank while we filled out the papers. As the scooter rental was in the middle of nowhere, he proposed to pick us up at 5 pm.


What to visit

A visit to Siquijor Island without having seen the Cambugahay Falls isn’t a real visit. I’ll tell you why: Do you know this feeling that you get when you enter a place that you don’t know anything of and all of a sudden, when you see the place, you’re totally surprised? If so, you’ll experience this feeling when you see the waterfalls. First, I only saw luscious green when I walked down the stairs. When I got closer, I could hear the people jumping into the water. I will never forget the color of the water. The bright turquoise water was simply amazing. The waterfalls are my favorite sight of the island. It’s surrounded by jungle. At that point, I knew that Siquijor Island is a little paradise. After like 30min, tourist groups started to rush in. Most of them were Chinese groups. They stayed for half an hour, took photos and jumped into the water. As some of them can’t swim, there are lifeguards to take care of them – they’re local volonteers. One lifeguard told me that there were a series of robberies and so there are lifeguards who watch the bags and the people.

Another place that I can highly recommend would be Saladoong Beach. Not only tourists visit this place, also locals do. If you arrive on a scooter, you’ll pay around 45-70PHP as entry fee – 20PHP for the scooter and 25PHP per person. For those of you who enjoy an adrenaline rush, there are two platforms at different hights from where you can jump in the water.

As in the last post where I wrote about Oslob, I’ll also link another video of Christian Leblancs Youtube channel. If you haven’t read my previous post: I recommend watching his videos for everyone who wants to travel in the Philippines. I found lots of useful information on his daily vlogs and so can you.

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My Travel Stories from Siquijor Island

Now that I’m rethinking all of these encounters with strangers on the island, I can truly say that these encounters were the most memoreable. The inhabitants of Siquijor Island were the most kind and helpful people I’ve ever met. They’re less reserved than Europeans. As for the first encounter on this island, I didn’t know immediately why I was that surprised. It’s been the people we met who made this day trip unforgettable:

I already told you about the encounter with that tricycle driver who helped us find a scooter we could rent. Without us asking him for help, he filled the tank, asked for the price and did a test drive. I mean, how kind is that? It was the perfect start of our day trip.

That day, we simply wanted to drive around the island and visit the main “sights” and find a beautiful beach. The roads on Siquijor Island are not as well constructed as the ones I’m used to. We were looking for the right way to the  Cambugahay Falls and asked a few locals for help. One of them always pointed at our wheel and I thought that he didn’t understand the question. After an hour of driving I finally understood what he wanted to tell us: we had a flat tire – in the middle of nowhere. Luckily, we passed by a house that had many tires and so we pushed to scooter back to this place. The local helped us immediately. He went away for a few minutes and returned with a new tube. When he had finished repairing the scooter, we asked him for the price and I couldn’t believe what he answered: “What you want.” Everyone else would have taken advantage of our situation, like the one who repared our tire in El Nido, but I’ll tell you more about this in a seperate post.

Soon after that, we had to stop on the road and have a look at the map. I saw two jung men driving by but didn’t pay much attention to them. Five minutes lates, these boys returned to ask us if we needed help: “Hey! Are you guys lost or something? Do you need help?”

Growing up in a European country, I always had people saying: don’t talk to strangers/never take anything a stranger offers you/be careful when traveling…etc. Like the world would be so dangerous and everyone else couldn’t be trusted. This day and these encounters showed me that there are still people outside who will help you out without expecting money in exchange. We’re biased by bad experiences we made and think of everyone as a bad person. At least I was always cautious when I met people on my travels because of that. When I met these people, I knew I was wrong about them. I’ve never met so many friendly people on one day. This is why I love travelling. There are so many people that you can learn from. 

[:fr]

Je pense que cette île dispose de plus endroits que j’aurais pu visiter, malheureusement il me restait qu’un seul jour. Cela était suffisant pour me faire une image de cet île magnifique qui, parmi les Philippins, est aussi appellé “Witch Island”. Quelques habitants de cet île pratiquent le vaudou. C’est pourquoi je ne savais pas trop à quoi m‚attendre.

 


Comment y aller

Nous avons logé à Dumaguete, Negros, qui se ne trouve pas loin de Siquijor Island. Nous avons pris le premier bateau à 5h45 pour Siquijor Pier. Un billet est de 130PHP, en plus il faut payer des frais de 15PHP. Malheureusement, tous les scooters à Siquijor Pier étaient reservés. Nous avons donc pris un tricycle vers San Jose, la ville plus proche de Siquijor Pier. L’homme qui nous a conduit s’est arrêté tout au long du chemin parce qu’il a vue des scooters à louer (350PHP). Il a choisit un scooter pour nous, l’a conduit pour regarder si tous marche propre et il a mis de l’essence. Par ailleurs, il nous a offert de nous chercher vers 17h00 pour nous conduire à Siquijor Pier.


Quoi visiter

Cambugahay Falls

À mon avis, il faut absolument visiter les cascades qui s’appellent Cambugahay Falls. Connaissez-vous ce sentiment quand vous entrez un endroit dont lequel vous n’avez pas des attentes et tout à coup vous êtes impressionnés de la beauté de cet endroit? Cela était le cas quand je suis descendu les marches vers les cascades et j’ai vu l’eau turquoise parmi le vert des paumes et des arbres.  Au premier regard, on ne voit rien d’autre que le vert des arbres et on entend quelques fois le bruit quand une personne se saute dans l’eau. En ce moment, je savais que Siquijor Island est un petit coin de paradis naturel. Nous étions parmis les premières visiteurs. Après 30 minutes, des groupes chinois sont arrivés. Ils ont pris des photos, ils se sont sautés dans l’eau et ils sont partis.  Les groupes restent que 30min. La plupart de touristes sont Chinois. Un sauveteur m’a dit que quelques Chinois ne savent pas nager, c’est la raison pour laquelle il y a des Philippins qui aident volontairement. Ils observent les touristes et, parce qu’il y avait beaucoup de vols, aussi leurs affaires. Pour arriver à ce paradis, nous avons pris beaucoup de temps parce qu’il n’y a pas de panneaux de signalisation sur les routes. Les habitants nous ont aidé à trouver l’endroit. N’hesitez pas à les demander si vous avez besoin d’aide, les habitants de Siquijor Island sont super gentil.

Saladoong Beach

Un autre endroit que je peux vous conseiller de visiter est Saladoong Beach. Là, les Philippins se rendent avec leurs amis et leurs famille pour relaxer. Nous avons payer 70PHP de prix d’entrée (20PHP pour le scooter et 25PHP par personne). Si vous n’avez pas peur de la hauteur, vous avez la possibilité de sauter dans l’eau de deux plateaux au different niveau. 😉

J’ai vu le vidéo de Christian Leblanc (en Anglais) qui était aussi à Siquijor Island. Dans mon entrée précédent je vous ai conseillé de regarder son chaîne YouTube et je vous ai mis une vidéo de son séjour à Oslob. Son chaîne de YouTube était vraiment informatif pour mon voyage aux Philippines.

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Mes récits de voyage de Siquijor Island

J’ai rencontré beaucoup de personnes sur Siquijor Island. Ces rencontres sont les plus mémorables de mon voyage aux Philippines parce que les habitants étaient trop gentils et serviable. En Europe, les personnes sont différent, plus fermés. Mon premier rencontre avec un Philippin était bizarre parce que je ne savais pas pourqoui j’était ainsi étonné de cette situation. Maintenant, je sais que c’était la gentillesse de cet homme qui nous a aidé à trouve un scooter. Mais je vous avez déjà raconté cette histoire. En résumé, les rencontres avec les gens de Siquijor Island ont une grande influence sur mon opinion de cet île et ses habitants. C’est pourquoi je ne peux pas oublié les situations que me rendaient ainsi stupéfiantes:

Les routes ne sont ainsi bien construit comme en Europe. C’est pourquoi nous avons eu quelques problèmes avec notre scooter. Pour aller à Cambugahay Falls nous avons démandé les habitants pour le chemin. Un d’entre eux a pointé son doigt au pneu arrière, mais moi, je croyais qu’il n’a pas compris la question. Mais bon, après une heure je savais ce qu’il voulait nous dire: nous avons eu un pneu crevé. Yey! Et cela sur la route pendant l’intensité du soleil de midi. En route, j’ai vu une maison qui disposait de pneus et donc nous avons poussé le scooter vers cette maison. Là, le Philippins nous a reparé le pneu. Il est allé acheter un nouveau tuyau et après 30min il a finit son travail. Nous avons lui demandé combien nous devons payer pour son travail. La reponse m’a vraiment étonné: “Ce que vous voulez.” Des autres nous aurions déjà facturé un prix incroyable parce que nous sommes des étrangers.

Le prochain rencontre que je ne peux pas oublié est le rencontre avec deux jeunes hommes qui nous ont vu sur la route quand nous avons fait une pause pour regarder la carte de l’île. Ils nous ont vu mais ils n’ont pas arrêté la première fois, après cinq minutes ils sont retournés pour nous aider. “Hey! Are you guys lost or something? Do you need help?” C’était trop gentil.

Ce que je veux dire avec mes histoires, c’est que nous ne font pas de la confience aux gens “d’étrangers”. Notre culture et notre société nous apprend d’être prudent. Ces rencontres m’ont montré qu’il y a toujours des gens qui sont gentils et qui ont l’intêret d’aider des autres. Pendant toute ma vie, je n’ai pas recontré ainsi beaucoup de gens qui étaient gentils de toutes ses coeurs dans un jour. Nous pouvons apprendre beaucoup l‚un de l’autre. C’est pourquoi j’adore voyager.

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